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Erfahrungsberichte: Geburtshaus-Geburt

Sehr hilfreich

Katrin Mueller-Rueegg

Am Freitag, 03.08.12, hatten wir um 14.00 Uhr die letzte Kontrolluntersuchung vor dem errechneten Geburtstermin (09.08.12) bei der Hebamme im Geburtshaus. Die Hebamme war mit mir und dem Baby zufrieden. Sie meinte, ich solle viel laufen,  damit sich das Kind ins Becken senken könne.
 
 
 
Zu Hause legte ich mich am spÀteren Nachmittag mit einem Buch aufs Bett um mich etwas ausruhen.
 
Bereits etwa ab dem letzten Drittel der Schwangerschaft hatte ich immer wieder einen harten Bauch. Auch an diesem Nachmittag, ganz entspannt, spannte sich mein Bauch mehrmals an. Ich hatte irgendwie das GefĂŒhl, dass es bald soweit sein könnte. Mir kam die Hebamme in den Sinn, die sagte, wenn es an einem Abend soweit sein sollte und ich nicht sicher sei, solle ich lieber einmal mehr anrufen, damit sie sich auf eine lĂ€ngere Nacht einstellen könne. Ich packte die restlichen Sachen fĂŒr den Aufenthalt im Geburtshaus und erstellte eine Liste mit all den Entspannungshilfsmitteln, damit wir dann schnell alles beisammen hĂ€tten, falls wir es brĂ€uchten.
 
Mein Bauch spannte sich weiterhin oft an und die AbstĂ€nde wurden kĂŒrzer - etwa alle sieben Minuten. Ich war mir immer sicherer, dass es Wellen waren, da sie auch langsam etwas stĂ€rker wurden. Wir waren sehr verwirrt, da eine Welle normalerweise etwa dreimal so lange dauert. Ich begann jede Anspannung bewusst zu veratmen.
 
Gegen acht Uhr rief ich die Hebamme an und erklĂ€rte ihr die Situation, und dass wir nicht sicher waren, ob es nun Wellen seien oder nicht. Sie riet mir, ein einstĂŒndiges Bad zu nehmen, um zu sehen, ob sich der Bauch entspanne oder ob sich die Wellen intensivierten. WĂ€hrend dem Bad hatte ich immer mehr das GefĂŒhl, dass es nicht mehr lange dauern wĂŒrde. Die Wellen kamen nun in drei- bis fĂŒnf-minĂŒtigen AbstĂ€nden und es fĂŒhlte sich nicht mehr nur wie eine Anspannung an. Ich veratmete sie weiterhin ganz bewusst. Nach dieser Stunde in der Wanne telefonierte ich nochmals mit der Hebamme. Sie fragte, wie lange es dauern wĂŒrde, bis wir im Geburtshaus wĂ€ren und so vereinbarten wir einen Termin um viertel vor elf, damit sie mich nochmals untersuchen konnte.
Wir beeilten uns, alle Entspannungssachen auf der Liste einzupacken und ich suchte noch ein paar Power-Snacks und etwas zu Trinken zusammen. Dann ging‘s ab ins Auto Richtung Geburtshaus. Die Wellen wurden stĂ€rker und im Auto hatte ich MĂŒhe, sie sitzend zu veratmen.
 
Im Geburtshaus angekommen hĂ€ngte die Hebamme sogleich den Wehen- und Pulsschreiber an, um die Werte zu messen. Es war soweit alles in Ordnung. Die Wellen kamen im Minutentakt. Die Hebamme untersuchte nochmals den GebĂ€rmutterhals - der war noch 2cm lang. Sie meinte, es könne eine Latenzphase sein, die nun drei/vier Tage lang andauere und wir wieder nach Hause könnten oder aber es könne bald zur Geburt kommen. Ich hoffte sehr auf letzteres! Sie riet mir, mich zuerst zu aktivieren und anschliessend ein entspannendes Lavendel-Bad zu nehmen, damit sich der Körper entscheiden könne. Sie liess das Badewasser einlaufen und in dieser Zeit versuchte ich mit Hilfe von Oliver einige Schritte im Garten zu tun. 
 
Ich kam nicht weit, denn die heftigen Wellen konnte ich besser veratmen indem ich mich irgendwo mit gebeugtem Oberkörper aufstĂŒtzte. Oliver drĂŒckte mir bei jeder Welle das Becken zusammen, was mir sehr gut tat (obwohl es ja noch nicht die Austreibungsphase war). Nach ein paar Wellen gingen wir wieder ins Haus und gleich beim Hauseingang platzte die Fruchtblase. Sogleich waren die Wellen viel stĂ€rker und ich musste bei jeder Welle auf den Boden knien. Ich musste unbedingt auf die Toilette aber dies war schwierig, denn die Wellen folgten sich in so kurzen AbstĂ€nden und waren sehr heftig. Als Oliver auch kurz auf die Toilette ging, musste ich die Wellen alleine veratmen, ohne dass er das Becken zusammendrĂŒckte - das war schwierig und ich hielt es fast nicht aus. 
 
In der Zwischenzeit hatte die Hebamme die Badewanne gefĂŒllt und ich teilte ihr mit, dass die Blase geplatzt sei. Oliver wollte unsere Entspannungssachen im Auto holen aber ich hatte solche Angst, die Wellen ohne seine Hilfe veratmen zu mĂŒssen, dass er die Sachen nicht holen konnte. Ich brauchte ihn an meiner Seite.
 
Der GebĂ€rraum mit der Badewanne befand sich im unteren Stockwerk und so musste ich irgendwie diese Treppe hinabgehen. Die Wellen kamen nun in kĂŒrzeren AbstĂ€nden als einer Minute. Ich musste unterwegs zweimal anhalten, um die Wellen zu veratmen.
Im GebĂ€rraum angekommen drĂŒckte mir die Hebamme zwei ZĂ€pfchen Buscopan in die Hand, um die HyperaktivitĂ€t der GebĂ€rmutter zu bremsen, damit ich verschnaufen und neue Kraft schöpfen könne. Um diese ZĂ€pfchen zu nehmen, musste ich mehrere AnlĂ€ufe nehmen, denn immer wieder kam eine Welle dazwischen. Endlich schaffte ich es und konnte dann gleich in die Wanne steigen. 
 
Beim Eintauchen des Bauches ins Wasser fĂŒhlte ich eine Woge der Erleichterung meinen Körper durchströmen und ich konnte mich endlich entspannen. Aber die Entspannungsphase dauerte nur ganz kurz, sogleich kam die nĂ€chste Welle. Ich versuchte sie zu veratmen, hatte aber fast keine Kraft mehr. Die Welle fĂŒhlte sich irgendwie anders als die Wellen zuvor an, als ob sich das Zentrum der Welle verlagert hĂ€tte. Oliver und die Hebamme ermunterten mich die Wellen weiterhin gut zu veratmen. Und beide atmeten mit mir. Nach drei Wellen im Wasser hielt mich die Hebamme an nachzuschauen, ob ich das Köpfchen spĂŒre. Ich dachte, ich hĂ€tte nicht richtig gehört, gleichzeitig fragte ich mich, wie sich ein Köpfchen anfĂŒhlen möge. Mir kamen all die Videos, die ich gesehen hatte in den Sinn, in welchen die Frauen ganz sanft und natĂŒrlich im Wasser geboren haben. Ich hatte immer gesagt, ich wĂŒrde nie im Wasser gebĂ€ren und nun war ich im Wasser und die Hebamme fragte nach dem Köpfchen meines Kindes. 
 
Dieser Moment war einfach ĂŒberwĂ€ltigend. Ich hĂ€tte nie daran gedacht, dass ich mich selbst einmal in dieser Situation befinden wĂŒrde. Die Hebamme glaubte selbst nicht daran und meinte ich wĂŒrde den Vogel abschiessen, wenn nun das Köpfchen kĂ€me. Die nĂ€chste Welle riss mich aus meinen Gedanken. Ich spĂŒrte, wie ich langsam aufgab, ich hatte keine Kraft mehr. Ich konnte die Welle nicht mehr richtig veratmen ich spĂŒrte einen sehr starken Drang nur noch zu drĂŒcken. 
 
Dann hörte ich die Hebamme sagen, dass das Köpfchen draussen sei und Oliver solle darauf achten, dass ich mit dem GesĂ€ss unter Wasser bleibe! Ich konnte es fast nicht fassen! Es war wirklich so weit, der Zeitpunkt der Geburt meines Kindes war nun wirklich in diesem Moment da, im Wasser! 
 
Bei der nĂ€chsten Welle spĂŒrte ich deutlich wie der Körper des Kindes austrat. Es war unglaublich! Wir hatten es geschafft! Ich konnte mich endlich in RĂŒckenlage begeben und die Hebamme legte mir um 00.59 Uhr sanft unser Baby in meine Arme. Ich war sehr gerĂŒhrt. 
 
So viele Male habe ich in den Videos gesehen wie die MĂŒtter ihre Babys im Wasser in die Arme schliessen und nun hielt ich unser Baby in meinen Armen – ich war ĂŒberglĂŒcklich! Doch dieser GlĂŒcksmoment dauerte nicht lange. Ich wollte gerade das Baby noch enger in meine Arme schliessen, um es zu riechen und zu liebkosen, da hielt mich die Hebamme zurĂŒck und wies mich an, auf die Nabelschnur aufzupassen, die sei etwas kurz. Wir sahen wie das Baby einen Versuch machte zu atmen, und dass es nicht klappte. 
 
Da holte die Hebamme die Schere und wies Oliver an, die Nabelschnur zu durchtrennen. Irritiert beobachtete ich das Geschehen und war enttĂ€uscht, denn wir hatten ausgemacht, dass wir die Nabelschnur auspulsieren lassen können. Nach dem Durchtrennen nahm die Hebamme das Kleine mit sich und verschwand mit ihm um die Ecke beim Wickeltisch. Wir verstanden nicht gleich, was sie vorhatte und fragten verwirrt, ob es ĂŒberhaupt ein MĂ€dchen oder ein Junge sei. Endlich hörten wir den erlösenden Schrei. Ein MĂ€dchen, kam gleich die Antwort und schon kam die Hebamme mit einem BĂŒndelchen Badetuch wieder und legte mir das BĂŒndelchen erneut in die Arme, diesmal viel entspannter. 
 
Um den Start ins Leben noch zu optimieren, bekam die Kleine fĂŒr zwei-drei Minuten von Oliver eine Sauerstoffdusche. Sogleich spĂŒrte ich wieder dieses GlĂŒcksgefĂŒhl meinen Körper durchströmen. Das Badetuch wurde etwas nass und ich hatte zum ersten Mal Angst, das Kind – unser Kind – könne kalt haben.
 
Die Hebamme legte dann unsere Tochter Oliver auf die Brust, wĂ€hrend sie mir aus der Wanne half. Als ich auch im Bett lag, legte mir die Hebamme zum ersten Mal unsere Kleine an die Brust. Lina trank sogleich ohne Probleme mit starken ZĂŒgen. Den „Kaltstart“ mit der kurzen Nabelschnur und der Schrecksekunde schienen sie nicht im Geringsten zu beeindrucken! Die Plazenta konnte ich bald darauf problemlos ausatmen. Der Blutverlust war sehr gering und anschliessend vernĂ€hte mir die Hebamme die beiden nur ganz kleinen Risse in der Scheidenwand.
 
Die erste Nacht mit unserer Tochter in unserer Mitte verbrachten wir mehr oder weniger wach – wir waren beide so gerĂŒhrt.
 
Und ja, irgendwann im Verlauf der Geburt hat die Hebamme einen CD-Player bereitgestellt aber da alles so schnell ging und all die Entspannungshilfen im Auto geblieben waren konnten wir sie gar einsetzen.
 
Am gleichen Nachmittag klĂ€rte uns die Hebamme noch ĂŒber ihren Eindruck auf:
Lina‘s Nabelschnur war sehr kurz und da sie zudem noch um ihren Hals gewickelt war, musste sich Lina den kĂŒrzesten/schnellsten Weg durch das Becken suchen, da es sonst gefĂ€hrlich geworden wĂ€re. Beim Suchen stiess sie immer wieder an den Beckenrand, was diese sehr kurzen Wellen in sehr kurzen AbstĂ€nden auslöste. Da alles so schnell ging, konnte mein Körper gar nicht so schnell die schmerzlindernden Endorphine ausschĂŒtten, darum gab sie mir Buscopan. 
 
Beim Untersuch um etwas nach elf Uhr, als der GebĂ€rmutterhals noch zwei Zentimeter lang war, hĂ€tte sie selbst nie gedacht, dass es so schnell zur Geburt kommt. Sie wollte uns wirklich nochmals nach Hause schicken. Da es dann so rasant ging, konnte sie keine zweite Hebamme mehr aufbieten und sie war sehr erstaunt darĂŒber, dass mein Gewebe sich in so kurzer Zeit so gut gedehnt hatte. Und die Nabelschnur hatte bereits nach so kurzer Zeit auspulsiert, als Oliver sie durchschnitt, Lina hat also den ganzen GlĂŒckscocktail bekommen.
 
Mir hat das Bewusstsein sehr geholfen, dass das Drehbuch die bestmögliche Variante ist, aber der Verlauf sich immer auch in eine andere Richtung entwickeln kann und auch dafĂŒr offen zu sein und die Abweichungen hinzunehmen.
Durch die tĂ€glichen Affirmationen und die Suggestionen konnte ich einerseits wĂ€hrend den letzten Wochen der Schwangerschaft besser mit meinen Atemproblemen umgehen und andererseits fĂŒhlte ich mich viel entspannter und zuversichtlicher, was die möglichen Verletzungen anbelangt.
 
Ich denke, unter der Geburt hat mir sicher am meisten geholfen, dass nur eine Hebamme bei mir war und dass Oliver nicht von meiner Seite wich und mir das Becken zusammendrĂŒckte.
 
Ausserdem können Oliver und ich sehr, sehr vieles, was wir wĂ€hrend dem SanfteGeburt® Intensiv-Training gehört und gelernt haben, gut im alltĂ€glichen Leben anwenden.
 
Herzlichen Dank fĂŒr alles!
Liebe GrĂŒsse von 
 
Stefanie und Familie
 

Erfahrungen von KursteilnehmerInnen

Stimmen zum Kurs

geburtsvorbereitung fĂŒr meine wunsch-geburt

„Schöner Start“

Wir erinnern uns sehr gerne an die wirklich schöne Geburt unseres Sohnes Nikolai!

geburt ohne schmerzen

„Schmerzfreie Geburt“

Dieser Kurs hat mir wirklich eine schmerzfreie Geburt ermöglicht. Ich empfehle jeder Frau, diese Techniken anzuwenden.

nach der geburt fit

„Selbstbestimmt“

Durch diesen Kurs konnten wir die Geburt so schön und selbstbestimmt erleben! Danach war ich voller Energie – die Hebammen staunten nur.

Weitere Aussagen »

 

Erfahrungen von KursteilnehmerInnen

Stimmen zum Kurs

Geburt optimal erlebt wie im Drehbuch

„Wie im Drehbuch“

Die Geburt hat sich genauso abgespielt wie ich es in meinem Wunsch-Drehbuch vorgesehen hatte!

Dankbar fĂŒr die schöne, natĂŒrliche Geburt

„GlĂŒcklich und dankbar“

Euer Kurs war eine wunderbare Vorbereitung, auch fĂŒr die Situation des Kaiserschnitts.

Schmerzen bei der Geburt mĂŒssen nicht sein

„Schmerzen vergessen“

Ich war relaxt und vergass dabei die Schmerzen. Konnte es kaum erwarten meinen Sohn in den Armen zu halten.

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